Der Namenstag – Namenstage eine katholische Tradition

Geburtstagfeiern sind eigentlich ein ursprünglich heidnischer Brauch gewesen, weshalb das Christentum damals diesen Brauch ablehnte. So entschied man sich, zukünftig den Namenstag zu feiern. Der Namenstag ist ein Tag, der an den jeweiligen Heiligen oder Seligen erinnern soll und wird heute fast nur von Katholiken gefeiert. Protestanten kennen keine Heiligsprechung oder Seligsprechung und feiern somit auch keinen Namenstag.

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Woher erfährt man den Namenstag?

Es gibt einen Heiligenkalender, in dem alle Namen der Heiligen und Seligen verzeichnet sind. Solche gibt es viel mehr, als ein Jahr Tage hat. Der Brauch, Kindern einen Namen von Schutzheiligen oder Heiligen zu geben, entstand im Mittelalter. Dieser wurde durch die Namensgebung zum Schutzpatron des Kindes und man glaubte, dass dieser Heilige diesen Menschen vor Unglück oder Krankheit beschützt.

Mit diesem Brauch, Kindern den Namen eines Heiligen zu geben, grenzte man sich von Heiden und Protestanten ab. Diese Tradition gibt es im ursprünglichen Sinn kaum noch. Selbst wenn das Kind den Namen eines Heiligen erhält, wird damit nicht mehr unbedingt ein Bezug zum jeweiligen Patron hergestellt. Aber wie überall bestätigen Ausnahmen auch die Regel. In sehr streng katholischen Gebieten stellt man mit der Feier des Namenstages den Bezug zum Schutzpatron her.

Heiligsprechung

Wer wird eigentlich heiliggesorochen oder seliggesprochen? Eine Heiligsprechung erfolgt dann, wenn der Heiliggesprochene in seinem Leben etwas getan hat, was die Kirche als Wunder anerkennt. Seliggesprochen werden auch Menschen, die ihr Leben vorbildlich gelebt haben, wie beispielsweise Papst Johannes Paul II oder Mutter Theresa. Die Heiligen werden oft mit „Sankt“ (Abkürzung: St.) bezeichnet. Ihr Namenstag wird von einigen Katholiken heute noch ähnlich wie ein Geburtstag gefeiert.

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